EYP – Embodied Yoga Principles Ausbildung – Mein Resümee

„Embodiment is a birthright, a wild ride a gentle but (make no mistake) revolutionary adventure of becoming.“ – Mark Walsh

Meine Mutter würde mich wahrscheinlich wegen des folgenden Wortes tadeln, aber es beschreibt genau meine Gefühle zu meinem EYP- TT.

„Das war die verrückteste Scheiße, die ich je gemacht habe!“… Verdammt! Ja!

Eine Woche voller Emotionen, Taubheit, Zusammenbrüchen, neuen Erkenntnissen und der Liebe zu einem neu entdeckten System.

Für diejenigen von euch, die vielleicht nicht viel über das EYP wissen, ist es wahrscheinlich hilfreich, sich an einer Definition auszuprobieren, aber lass mich sagen, dass es nicht die EINE Definition gibt, die du vielleicht in einem Wörterbuch finden möchtet.

Was ist also das EYP?

Für mich stellen die EYP-Prinzipien die grundsätzliche Frage

Wie fühlen ich mich‘ oder ‚Wie geht es mir‘ IN meinem Körper.

Der Schwerpunkt dieses Systems liegt auf der Einsicht, unseren Körper als „Ich“ und nicht als „Er“ zu sehen und zu spüren. EYP ist kein neuer Yogastil, sondern ein Werkzeugkasten von Möglichkeiten, mit dessen Hilfe wir unser Bewusstsein zu uns  selbst und in Beziehungen – auf und abseits der Yogamatte –  stärken können.

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Eines der Ziele des EYP-Systems ist es, ein besseres Verständnis über die Symphonie von Körper und Geist zu erlangen. Die Prinzipien helfen, die persönliche Einsicht durch die Arbeit mit dem eigenen Körper zu maximieren. Eine tägliche Praxis mit den – in die Yogapraxis eingebetteten EYP-Prinzipien – kann helfen, den Umgang mit schwierigen Situationen im täglichen Leben zu stärken und gleichermassen zu erleichtern.

Aber die Prinzipien umfassen noch viel mehr. Es geht darum das Gefühl dafür zu schaffen, was für die Menschen wichtig ist und wie Yoga dies beeinflussen kann. Deshalb gehören

✸ Vertrautheit
✸ Körperwahrnehmung
✸ Kontrast
✸ und alle sozialen Aspekte

zum Konzept der EYP Grundsätze.

Yin- und Yang- Posen bilden den Rahmen für die EYP auf der Matte – in Kombination oder getrennt – je nach Ausrichtung der Intensität von Entspannung, Erforschung, Fokussierung oder Leidenschaft.

Durch die Achtsam- und auch Aufmerksamkeit, die wir dem Körper und der Psyche in bestimmten Lebenssituation schenken, lernen wie die Werte des Alltags zu bemerken und zu hinterfragen. Wenn es einem gelingt mit Hilfe der EYP Werkzeuge mehr offen für Wahrnehmung und Erlebnisse zu sein, ist der Weg zum  ICH – wie ich wirklich sein möchte – geebnet.

Embodied yoga principles

Die schwerste und zugleich beste Arbeit während meiner EYP Ausbildung war die Tatsche, mein eigenes Tun zu hinterfragen und zu fühlen, indem ich mich mit dem eigenen Ich auseinander gesetzt habe. Dabei empfand ich absolute Irritation und zugleich eine tiefe Bereicherung. Es ist mir gelungen Embodiment für mich selbst zu definieren. Dabei mag ich die tatsächliche Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche. Verkörperung. Ich kann mir jetzt die Frage beantworten, was ich verkörpere. Welche Werte, Emotionen, Wünsche und Leidenschaft, aber in erster Linie spüre ich das tiefe Gefühl von ‚zuhause sein‘ in der eigenen Haut.

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Das war’s fürs Erste. Ich lasse Dich mit diesem ersten Eindruck zurück, aber bleib dran für mehr. Ich werde dieses Thema nun regelmäßig hier in meinem Blog bearbeiten und durchleuchten.

Spürst Du Deinen Körper? ……Bald kannst Du mit mir trainieren und es selbst herausfinden. 

Quellennachweis und weitere Infos zum EYP gibt es  hier.

Foto Kredit: Olga Berdikyan

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